Das war´s?

Für zwei freie Journalisten bei der Frankenpost brachte die Nachfrage, ob die gemeinsamen Vergütungsregeln auch für sie gelten, ein jähes Ende der Zusammenarbeit. „Haben Sie Dank für Ihr großzügiges Angebot, auf das wir leider nicht zurückgreifen können. Ich wünsche Ihnen für Ihre berufliche Zukunft alles Gute.“, teilte ihnen Chefredakteur Johannes Pirthauer mit.

Was wollten die Freien. 52 Cent pro Druckzeile stehen ihnen nach den gemeinsamen Vergütungsregeln zu. Die besitzen faktisch Gesetzeskraft. Für die Mitarbeit an der Hofer Lokalausgabe zahlt der Verlag derzeit 35 Cent.

Da fabulieren Geschäftsführer und Chefredakteure über eine bessere Zeitung mit weniger Personal und sind nicht bereit, für von hauptberuflich Freien gelieferte Qualität ein angemessenes Honorar zu zahlen.

Übrigens: In Thüringen zahlen die Verlage noch darunter. Ca. 20 Cent für die Druckzeile mit Tendenz nach unten sind Alltag.


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