Emotionen: Förster flennen nicht

Redaktionen lieben Emotionen, wollen Story-Telling.

Das ist gut, weil viele Themen langweilig werden, wenn die Fakten einfach aneinander gereiht werden. Mit einer persönlichen Geschichte kann man Zuschauer und Leser direkter ansprechen und abstrakte Informationen anschaulich machen.

Redaktionen wollen aber auch emotionale Statements – am besten sogar Tränen in den Augen oder bebende Stimmen.

Es wird aber nicht immer gelingen, dass Gesprächspartner Emotionen zeigen. Einige Berufsgruppen machen ihre Gefühle normalerweise aber nicht öffentlich.

Förster flennen nicht. Es ist einfach so.

2 thoughts on “Emotionen: Förster flennen nicht

    1. Abstrakte Themen werden anschaulich, wenn sie über Personen und ihre Geschichten vermittelt werden. Daher ist Story-Telling sinnvoll. Ich kritisiere in meinem Text die teilweise gestellte Forderung, dass die Protagonisten vor der Kamera unbedingt Gefühle ZEIGEN müssen. Das ist meiner Meinung nach übertrieben und oft auch nicht machbar.

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