Mangelhafte soziale Absicherung der freien Journalisten

(rl) Beginnen wir mit der positiven Nachricht. Immerhin 68 Prozent der Thüringer Freien geben an, in der VG Wort zu sein (Bund 71 Prozent). Einen Wahrnehmungsvertrag mit der VG Bild/Kunst hat jedoch nur jeder dritte Freie abgeschlossen, was aber noch deutlich über dem bundesweiten Ergebnis von 19 Prozent liegt.

Die Freien in Thüringen sind zu 79 Prozent durch die Künstlersozialkasse (KSK) abgesichert. Bundesweit trifft das nur auf zwei Drittel zu. Eine Zusatzversicherung mit Anspruch auf Krankengeld ab dem 15. Krankheitstag haben 26 Prozent der freien Journalistinnen und Journalisten.

Nach der Renten- und Krankenversicherung sind eine private Berufsunfähigkeits- und Unfallversicherung, Vermögensschadenhaftpflicht- und Berufshaftpflichtversicherung für die Existenzsicherung enorm wichtig. Jedoch nur 16 Prozent haben sich für den Fall der Berufsunfähigkeit versichert und 21 Prozent eine private Unfallversicherung abgeschlossen. 37 Prozent der Thüringer Freien verfügen über eine Berufshaftpflichtversicherung.

Für eine freiwillige Arbeitslosenversicherung haben sich nur 5 Prozent entschieden. Das mag auch an den zu geringen Leistungen aus der Versicherung liegen.

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