Zukunft des Journalismus – wer bezahlt dafür?

(ra) Nettes Fundstück aus dem www: Der „elektrische Reporter“ berichtet aus der Welt der Massenmedien, die eine der Medienmassen geworden ist. Das Internet habe die ökonomische Basis von Medien und Journalismus auf den Kopf gestellt – nicht mehr Berichterstattung sei ein rares Gut, sondern die Aufmerksamkeit des Publikums. Folgen: Auflagen und Anzeigenerlöse gehen in den Keller und können kaum durch Online-Werbung kompensiert werden. Wie also soll Journalismus künftig finanziert werden?

Ein anregender Diskussionsbeitrag – immer noch aktuell, auch wenn er vom 2. Oktober 2009 ist :-)!

8 thoughts on “Zukunft des Journalismus – wer bezahlt dafür?

  1. Christian Nienhaus tritt heute in Weimar mit folgender Nummer auf:

    Das Geschäftsmodell Tageszeitung ist in Gefahr – gebt uns die Hälfte der PC-Abgabe!

    Claqueure bitte vollzählig erscheinen!

  2. @Haha Wer selbst im Geld schwimmt und deswegen die PC-Abgabe (Rundfunk- und Fernsehgebühr erweitert auf „neuartige“ Rundfunkempfangsgeräte, dazu zählt auch das Uralt-Handy, das mit 9600 Baud ins Internet „könnte“ oder der PC des Handwerkers, den der in seinem Büro außerhalb seiner Wohnung wagt stehen zu haben) lustig findet, kann sich gern über Nienhaus amüsieren. Ich kenne genug Leute, denen über 50 € im Quartal durchaus wehtun. Die würden gern auf die Wildecker Herzbuben und ein paar andere kulturfördernde, zur unabdingbaren Grundversorgung gehörende Programmbestandteile verzichten und dann lieber etwas weniger bezahlen.
    Ich empfehle dem Kommentator Haha folgende Website: http://www.gebuehren-igel.de/
    Vielleicht findet er dann nichts mehr lustig.

  3. Erst gegen die PC-Gebühr anschreiben, nun daran partizipieren. Seit 10 Jahren kein eigenes Geschäftsmodell für´s Internet, nun das des öffentlich rechtlichen Rundfunks verbieten wollen. Tut Nienhaus nur so, oder hat er wirklich eines?

  4. @clou09 Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat ein Geschäftsmodell, das man verbieten könne oder eben nicht? Das ist ja wohl ein Witz. Die haben den direkten Griff in die Tasche des Bürgers. Ein Geschäft beruht immer auf Gegenseitigkeit, die Gegenseitigkeit kann ich hier nicht erkennen.

  5. @unbequem Da ist wohl etwas in den falschen Hals geraten? Erst sollte Nienhaus mal nachweisen, ob er überhaupt ein funktionierendes Geschäftsmodell für das Internet hat. Derzeit ist er wohl eher der Totengräber des Geschäftsmodells Tageszeitung als der öffentlich-rechtliche Rundfunk. Ist es nicht fast schizophren, erst gegen die PC-Abgabe zu wettern, um dann an den Einnahmen beteiligt zu werden?

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